Auch Ostern ist Tierschutz
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Der Deutsche Tierschutzbund informiert:

Die Osterzeit ist eine ganz besondere Zeit. Jeder freut sich auf den Frühling und auf das Fest. Eier werden bemalt und die Zimmer mit frischem Grün geschmückt. In den Küchen laufen die Vorbereitungen für das leckere Osteressen und aus den Backöfen duftet das Aroma der Osterkränze oder Festtagskuchen.

Gerade in dieser Zeit können Sie viel für das Wohl der Tiere tun, indem Sie bewusst einkaufen:

  • Färben Sie Ihre Eier selbst. Dann können Sie sicher sein, dass sich unter der bunten Bemalung kein Ei aus der tierquälerischen Käfighaltung verbirgt. Denn fertig gefärbte Eier im Handel müssen nicht wie alle anderen Schaleneier mit einem Stempel gekennzeichnet werden und die Haltungsform ist dadurch nicht eindeutig erkennbar.
  • Kaufen Sie für den Osterkranz oder die Festtagstorte Eier aus tiergerechter Haltung - kein Ei mit der 3 als erster Ziffer auf dem Stempel. Diese Eier stammen aus der tierquälerischen Käfighaltung.
  • Bei der Wahl des Osteressens können Sie auf vegetarische Köstlichkeiten zurückgreifen. Wer noch nicht ganz auf Fleisch verzichten möchte, sollte darauf achten, dass es aus tiergerechter Haltung stammt. Verzichten Sie auf den traditionellen Kaninchenbraten! Die 25 Millionen in Deutschland gehaltenen Mastkaninchen fristen ihr Leben in engen, eintönigen Drahtkäfigen.
  • Beim Kauf von Kosmetika als Geschenk wählen Sie Produkte aus tierversuchsfreier Herstellung.

Sie als Verbraucher haben die Macht, Dinge zu verändern. Helfen Sie mit!

Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest!

 

 
Aktion vom Deutschen Tierschutzbund - Kollege Hund
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Wissenschaftlichen Studien zufolge sind Hunde gut für das Arbeitsklima. Deshalb haben wir den Aktionstag "Kollege Hund" ins Leben gerufen. dabei sollen Hundebesitzer die Möglichkeit erhalten, ihre Hunde für einen Tag mit zur Arbeit zu bringen.

Am letzen Aktionstag haben sich wieder über 1.000 Firmen Querbeet durch alle Branchen beteiligt: Anwaltskanzleien waren ebenso dabei wie Buchhandlungen, Tierarztpraxen, Autohäuser, Reisebüros und Pflegehäuser. Alle teilnehmenden Unternehmen erhalten eine Urkunde, die sie zum tierfreundlichen Betrieb auszeichnet.

Der tierische Schnuppertag kann zu einer größeren Akzeptanz des treuesten Freundes des Menschen auch im täglichen Arbeitsbetrieb verhelfen. Mitarbeiter und Kollegen, die keinen Hund besitzen, können ihre Liebe zum Vierbeiner entdecken und Berührungsängste abbauen.

Neben dem Einverständnis des Chefs muss selbstverständlich auch sichergestellt sein, dass die Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden. Der Hund sollte Rückzugsmöglichkeiten und einen Platz mit seiner Decke, seinem Napf und seinem Spielzeug haben. Die Pausen sollten dem Hund gewidmet werden.

"Kollege Hund" 2015 - jetzt anmelden!

Möchten Sie mit Ihrem Unternehmen auch in diesem Jahr wieder an unserem tierischen Schnuppertag teilnehmen? Dann können Sie sich hier das Anmeldeformular für 2015 herunterladen. Der Aktionstag findet am 25. Juni statt. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

 

 
Warnung vor dem Anleinen eines Hundes vor einem Ladengeschäft
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Früher war es gang und gäbe, seinen Hund vor dem Ladengeschäft eben mal anzubinden, weil im Laden Hunde keinen Zugang hatten. Man erledigte seinen Einkauf während der Hund draußen wartete, und ging nach erfolgtem Einkauf hinaus, nahm seinen Hund an der Leine an sich und ging seiner Wege.
Heutzutage ist es leider nicht mehr so. Immer wieder verschwinden Hunde, die "eben nur mal kurz" vor einem Ladengeschäft angebunden wurden. So meldet u.a. auch Tasso, dass viele Hunde plötzlich verschwinden - und das innerhalb kürzester Zeit! 
Darum unsere dringende Bitte an Sie: Leinen Sie nicht mehr Ihren Hund unbeaufsichtigt an! Wenn Sie einkaufen gehen und nicht wissen, wohin mit Ihrem Hund, holen Sie sich jemanden, der ihn in dieser Zeit im Auge hat. Oder lassen Sie ihn zuhause. Und bitte bedenken Sie auch folgendes (Zitat Tasso):
"Vor Geschäften angeleinte Hunde können zudem auch selbst als Gefahr wahrgenommen werden: Für  Menschen, die Angst vor Hunden haben, kann das Betreten eines Geschäftes, dessen Eingangstür scheinbar von einem Hund bewacht wird, zur stressigen und vielleicht sogar unmöglichen Herausforderung werden."
Dankeschön!

 
Schnelle Heimkehr möglich durch das Deutsche Haustierregister
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hund.jpgEs ist schnell passiert: Aus Versehen steht die Haustür länger offen und der Hauskater entschließt sich zu einem Ausflug. Der Wellensittich fliegt durch das gekippte Fenster, oder der Hund rennt bei der Silvesterknallerei in Panik davon und taucht nicht wieder auf. Bei vielen Gelegenheiten gehen Haustiere verloren und ihre Besitzer versuchen dann verzweifelt sie wiederzufinden. Ob die Suche erfolgreich ist, hängt davon ab, ob das Tier gekennzeichnet und damit einhergehend registriert wurde. So ist das Tier hundertprozentig unverwechselbar. Das Deutsche Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes zeigt seit mehr als 30 Jahren, was die Registrierung leisten kann. Es ist mit diesem kostenlosen Service das älteste Angebot seiner Art in Deutschland. Von den langjährigen Erfahrungen, den einfachen Registrierungsmöglichkeiten und der professionellen Suche profitieren die Tierhalter. Pro Jahr werden 20.000 Verlustmeldungen zu etwa 90 Prozent erfolgreich bearbeitet.

Registrieren ist ein Muss

Für die Kennzeichnung gibt es verschiedene Möglichkeiten: Vögel werden in der Regel beringt. Katzen und Hunde können mit einem Mikrochip versehen oder auch tätowiert werden. Welche Methode am besten für ein Tier geeignet ist, muss der Tierarzt im Einzelfall entscheiden. Voraussetzung für eine erfolgreiche Suche ist, dass Halter ihre Tiere beim Tierarzt kennzeichnen und dann sofort beim Deutschen Haustierregister registrieren lassen. Das geht einfach und schnell auf der Internetseite www.registrier-dein-tier.de Telefonisch ist das Register über die Telefonnummer 0228-60496-35 für Nachfragen erreichbar. Wenn die Anmeldung eingegangen ist, bekommt der Tierbesitzer eine schriftliche Bestätigung. Hundebesitzer bekommen als zusätzliche Fundhilfe eine Plakette für das Halsband mit der Nummer des Service-Telefons und einem sechsstelligen Zahlencode, unter dem der Hund im Register gelistet ist. Ändert sich etwas bei den Daten – zieht der Halter um, stirbt das Tier oder kommt zu neuen Besitzern – sollte dies umgehend dem Deutschen Haustierregister gemeldet werden. Denn nur mit aktuellen Daten ist die Suche effektiv.

Suchen mit System

Ist das Tier verschwunden, müssen die Tierbesitzer dies dem Deutschen Haustierregister möglichst schnell melden. Durch die Vernetzung mit anderen europäischen Tierregister kann auf Millionen Daten zugegriffen werden. Dieser Datenabgleich erspart dem Besitzer das Abtelefonieren aller Register. Aber was noch viel wichtiger ist: Das Tier ist so auch im Urlaub geschützt.

Tierbesitzer können auch selbst viel unternehmen um ihren tierischen Mitbewohner möglichst schnell wieder bei sich zu haben: Der Ausreißer kann sich zum Beispiel in der Nachbarschaft versteckt haben. Um ein etwas größeres Suchgebiet abzustecken, eignen sich Suchzettel, die man bei Tierärzten oder in Läden aushängen kann. Das Deutsche Haustierregister bietet hier einen praktischen Service: Unter www.registrier-dein-tier.de lassen sich Suchplakate online erstellen, in die der Halter nur noch die Tierdaten einträgt, am besten ergänzt durch ein Foto des Tiers. Sinnvoll ist es auch, Polizei und Fundbüro zu informieren, oft die ersten Anlaufstellen für Finder. Mit diesem Komplettpaket aus Kennzeichnung, Registrierung und eigener Suche hat das Tier die besten Chancen, in sein Zuhause zurückzukehren.
(Autorenbeitrag zum „Deutsches Haustierregister“)

 

 
Stellungnahme zum Artikel „Viel Tierliebe, fehlende Quittung“ MAZ Lokal Havelländer vom 31.01.2015
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Wieder einmal sieht sich unser Tierschutzverein als Betreiber des Tierheims in Falkensee mit einer bemerkenswert aufwändigen Berichterstattung (immerhin Titelblatt-Schlagzeile der Samstag-Ausgabe von MAZ Lokal) über angebliche „Machenschaften“ in unserem Tierheim im Zusammenhang mit der Auffindung einer entlaufenen Katze der Brieselanger Familie J. konfrontiert.

Die Familie hat also über die von unserem Verein zur Verfügung gestellte Homepage Kenntnis über den Verbleib ihres entlaufenen Katers erhalten. Das Tier wurde in unser Tierheim nach Falkensee gebracht. Dies wurde zuvor mit der Gemeinde Brieselang abgestimmt, denn auch dort war er nicht als vermisst gemeldet. Der Kater konnte den Besitzern dann nach entsprechender Verweilzeit wieder zurückgegeben werden.

Groß war die Entrüstung der Besitzer, dass, wie in solchen Fällen üblich, Verweilkosten in Form von festen Tagessätzen sowie Kosten für eine erfolgte Kastration in Rechnung gestellt wurden. In ähnlicher Form ist es im Jahr 2014 gelungen, 8 entlaufene Katzen wieder in Ihre häusliche Umgebung zu übergeben. In diesen Fällen wurden den Besitzern, wie in seriösen Tierheimen üblich, entstandene Kosten in Rechnung gestellt. Regelmäßig äußern sich die Besitzer in sehr dankbarer Form, dass Sie Ihre Tiere durch uns zurückerhalten konnten.

Anders die Reaktion der Familie J., die über die Lokalpresse den Eindruck erwecken lässt, wonach im Tierheim Barbeträge „ohne Quittung“ entgegengenommen werden. Der Vorstand unseres Vereins verwahrt sich gegen diese einseitige tendenziöse Berichterstattung in der Lokalpresse. Bei Rückgabe von Fundtieren an ihre Besitzer werden im Tierheim Verträge genutzt, auf denen die entstandenen Kosten vollständig dokumentiert sind, von beiden Parteien unterzeichnet werden und von denen jede ein Exemplar erhält. Die Lebensgefährtin von Herrn J., welche die Besitzerin des Katers ist, nahm nur ihren Kater, den handschriftlichen Merkzettel der Kostenaufstellung, der eigentlich für unsere Tierheimunterlagen vorgesehen war, mit und ging.

Aus Gründen des Tierschutzes werden geschlechtsreife Katzen/Kater in Tierheimen kastriert bzw. keine unkastrierten Tiere vermittelt. Bei diesem Kater handelte es sich um ein ca. 1 ½-jähriges, ausgewachsenes, geschlechtsreifes Tier, für das nach eigenen Angaben der Besitzer beim Tierarzt bereits selbst einen Termin zur Kastration angemeldet hatte.

Wie wir der MAZ bereits geschildert haben, wurde der Kater an einer ihm neuen, also fremden Umgebung, unkastriert, nicht gekennzeichnet und ausgehungert aufgefunden. Unsere Mitarbeiterin erkundigte sich bei den Nachbarn, dem für Fundtiere zuständigen Ordnungsamt der Gemeinde Brieselang und handelte dann gemäß dem Fundrecht sowie dem Tierschutzgesetz.

Ende November 2014 fand zudem ein zweites Gespräch mit der Besitzerin im Tierheim statt. Hier wurde ihr nochmal die Aushändigung einer Quittung angeboten. Für sie“ war der Fall erledigt“. Dabei erwähnte sie, „dass ihr bereits schon einmal ein Tier weggelaufen ist, sie es aber nicht gesucht hat.“

Der Wechsel der Tierheimleitung steht nicht im Zusammenhang mit den hier genannten Vorwürfen. Dies haben wir der MAZ konkret geschildert. Frau Alexander kündigte ihren Arbeitsvertrag aus persönlichen Gründen.

Der Landkreis Havelland hat den Bau des Hundehauses für die Unterbringung von 20 Hunden realisiert. Nur er als Bauherr kann Aussagen über die tatsächlichen Baukosten machen. Mit vorerst 4 Hunden wollen wir das Haus bald in Betrieb nehmen.

Mit der Gemeinde Brieselang arbeiten wir einvernehmlich bei der Fundtierbetreuung zusammen. Die Gemeinde erstattet dem Verein vollständig die entstandenen Kosten.
Die Stadt Falkensee erstattete uns bislang nur ca. ein Viertel der aufgewendeten Kosten der Fundtierversorgung. Unsere wiederholten Bemühungen um eine vertragliche Regelung lehnte sie auch für das Jahr 2015 ab.

Wir können dennoch konstatieren, dass die Mehrzahl der Bürger aus Falkensee und den umliegenden Gemeinden die fast ausschließlich ehrenamtliche Tätigkeit von vielen Helfern im Tierheim an 365 Tagen im Jahr mit Dankbarkeit und Sympathie zu würdigen weiß.

Falkensee, 02.02.2015

Der Vorstand

 

 
Vermittlungszeiten zwischen den Feiertagen
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Jedes Tier ist ein lebendes, fühlendes Wesen. Ein Umgebungswechsel bedeutet immer Stress für ein Tier. Bei einer Vermittlung zur Weihnachts- und Silvesterzeit lässt es sich kaum vermeiden, den Vierbeiner zusätzlichen Stressfaktoren, wie dem Besuch der gesamten Familie oder den Feuerwerkskörpern zum Jahreswechsel, auszusetzen. Zu groß ist dann die Gefahr, dass das Tier stressbedingt erkrankt oder in Panik entläuft.

Daher bitten wir um Ihr Verständnis, dass die nächste Vermittlung erst wieder am 03.01.15 stattfindet.

 
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